Senioren-Union Landesverband Niedersachsen
Besuchen Sie uns auf http://www.seniorenunion-niedersachsen.de

DRUCK STARTEN


Berichte aus den Kreisvereinigungen
19.11.2014, 18:00 Uhr
 
„Wie wollen wir morgen leben?“
Zum 25-jährigen Jubiläum der Kreisvereinigung Hildesheim der Senioren-Union der CDU in Niedersachsen hat der Landesvorsitzende Rainer Hajek den Festvortrag gehalten.
SUN LPS Holm Eggers, Text: Mechthild Wolf
Nachstehend die Mail des Vorsitzenden der Kreisvereinigung Hildesheim, Klaus Beator. Zum Vergrößern bitte das Bild anklicken.



Senioren-Union Hildesheim feiert 25.Geburtstag
 
(wo) Die Kombination aus Lebenserfahrung und dem Interesse an aktuellen Themen hat sich bewährt: Der Kreisverband Hildesheim der Senioren-Union der CDU ist 25 Jahre alt geworden. Die Mitglieder konnten den Geburtstag mit Stolz auf das Erreichte, aber auch mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft feiern. Auch Gäste, überwiegend aus anderen Vereinigungen der CDU, waren dabei, und einige von ihnen nutzten die Chance, in ihren Grußworten ihre Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit der Senioren-Union auszusprechen.

Dieser Erfolg  war nicht selbstverständlich, denn die Gründung des Verbandes im Jahr 1989 bedeutete auch den Mut, etwas Neues zu wagen. Der Bundesverband und der Landesverband waren erst kurz zuvor entstanden, daher gab es kaum Erfahrungen mit einer aktiven Seniorengruppe. So bedurfte es der Anregung „von oben“, beschlossen während der Tagung der Kreisgeschäftsführer der CDU in Niedersachsen, auch auf regionaler Ebene Vereinigungen ins Leben zu rufen, bevor auch in Hildesheim der erste Schritt gewagt wurde. Schnell zeigte sich aber, dass der Wille, sich in einer Interessenvertretung zusammen zu schließen, groß war.


Bildmitte: 20 Jahre Mitgliedschaft - Milly und  Walter Klose, Ilsemarie Schütze, links: Klaus Beator  und  rechts: Rainer Hajek

In den ersten Jahren gab es neben dem Kreisverband sogar auch einen Stadtverband, bis man sich im Jahr 1998 verbunden hat. Heute hat der Verband 63 Mitglieder, rund die Hälfte von ihnen hat zugleich die CDU-Mitgliedschaft, eine Tatsache, die vielleicht überrascht, aber nicht verwunderlich ist, denn trotz der Verbundenheit mit der CDU ist eine Partei-Zugehörigkeit  nicht erforderlich. Die einzige Voraussetzung für den Eintritt ist das Mindestalter 60 Jahre, wobei sich Klaus Beator, Vorsitzender der Hildesheimer Union, sich sehr wünscht, dass künftig mehr „Jüngere“ dabei sein würden, denn das derzeitige Durchschnittsalter liegt bei fast 80 Jahren.


Jubilare mit einer mehrjährigen Mitgliedschaft (10 bis 20 Jahre)
Von links: Renate Mälzig, Klaus Beator,  Andreas Isensee, Prof. Norbert Pfundt, Inge Galetzka,  Annemarie Göbbels, Eva Figge, Jutta Juhnke, Walter und Milly Klose, Georg König,  Ilsemarie Schütze, Magdalene Marheineke, Ursula Keber, Manfred Ernst, Hans-Josef Linnemann


Betrachtet man die Veranstaltungen der vergangenen 25 Jahre, die Klaus Beator in mühevoller Archivarbeit in einer Chronik zusammengestellt hat, sowie das aktuelle Programm, so ist von dem recht hohen Alter allerdings  nichts zu spüren. Die Themen sind zeitgemäß und Generationen übergreifend, und ihr Spektrum ist breit gefächert. Es wird aus den Parlamenten berichtet, man diskutiert über sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitische Entwicklungen, man hört kulturelle Vorträge, es gibt Ratschläge für die Gesundheit, und die Reisen und Ausflüge sind beliebt. So ist  nach den Worten der Bundestagsabgeordneten Ute Bertram aus der „Nachzüglerin“ in der CDU-Familie eine „benötigte Partnerin“ geworden. Eine Frage, die ständig auch die Arbeit im Verband beherrscht, ist die nach der Zukunft, vom Landesvorsitzenden Rainer Hajek in seinem Festvortrag unter dem Titel zusammengefasst: „Wie wollen wir morgen leben?“ 


Bild vorne von links: Christian Berndt (Vorsitzender der CDU Kreisverband Hildesheim), Ute Bertram MdB und Frank Wodsack (Vorsitzender der CDU Stadt Hildesheim)

Angesichts des demographischen Wandels sei es die Aufgabe der Politik, die Chancen zu nutzen und gemeinsam mit allen neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen, beispielsweise zur Verringerung des seelischen Drucks im Arbeitsleben, zur Nutzung aller Ressourcen, wobei man auch an eine freiwillige Weiterarbeit im Seniorenalter denken müsse, zur Förderung der gesellschaftlichen Solidarität und zur Aktualisierung der Gesetze im Hinblick auf den gesellschaftspolitischen Fortschritt.

Natürlich gehörte zum Festprogramm auch die Ehrung langjähriger Mitglieder. Das sind neben den Jubilaren, die von Beginn an dabei waren, Hermann Schnipkoweit und Edith Feise, die ihre Urkunden nachträglich bekommen werden, vor allem Milly und Walter Klose sowie Ilsemarie Schütze, Mitglieder seit 20 Jahren. Und schließlich bewiesen die Senioren, dass sie auch die Geselligkeit schätzen, als sie den Abend mit gemeinsamem Gesang beendeten und zwar mit allen 4 Strophen des Niedersachsenliedes.



Die Bilder und den Text von Frau Mechthild Wolf hat freundlicherweise Klaus Beator zur Verfügung gestellt, vielen Dank!